Der Brückentroll wird von einem seltsamen Geräusch geweckt.
Da steht doch tatsächlich ein zweiter Troll unter seine Brücke und er will auch
noch hier wohnen! Ob das dem Zugbrückenwärter und den Anwohnern recht ist? Der
neue Troll ist auch noch nachtaktiv und glaubt, er würde zu Stein werden, wenn
er sich in die Sonne wagt. Der Brückentroll ist verunsichert und berät sich mit
seinem Freund, dem Zugbrückenwärter, bei einer Tasse Tee. Gemeinsam überzeugen
sie den neuen Troll, dass Sonne überhaupt nicht schädlich für Trolle ist. Und
so genießt der Neue die Sonne und schläft nachts und hat neue Freunde gefunden.
„Friede, Freude, Eierkuchen“ könnte man jetzt denken, wäre da nicht die
Eifersucht, die sich so langsam in das Herz des Brückentrolls schleicht und ihr
Gift lässt ihn zu einer bösen Lüge greifen.