Freitag, 13. April 2018

Der wilde Räuber Donnerpups: Freitag der Dreizehnte



Freitag, der 13. ist heute! Wie geht es euch damit? Gehört ihr zu der Sorte, die sich davor fürchten oder ist es ein Tag wie jeder andere? Räuber Donnerpups und seine Bande sind jedenfalls der Überzeugung, dass an so einem Tag ein Unglück nach dem anderen passiert. Nur Robin ist gut gelaunt und meint, alles Quatsch!

Der Tag beginnt für die Räuberbande denkbar schlecht. Tscharli Bumm stolpert über eine Wurzel, Moni Zitroni bekommt von einem vorwitzigen Vogel auf den Hut gekackt und der schweigsame Heino wird mit Tannenzapfen beworfen. Aber dann entdecken sie ein Haus und die Räuber wittern Beute. Es ist nicht irgendein Haus, sondern ein großer alter Baum mit Tür und Fenstern. Darin wohnt die Hexe Simsibim mit ihrem Uhu. Die Hexe ist extrem abergläubisch und bleibt am Freitag, den 13. eigentlich immer im Bett liegen. Aber heute hat sie eine andere Idee: sie kocht einen Anti-Unglücks-Trank. Dummerweise geht irgendwas schief und die Hexe verwandelt sich in ein riesiges Wumsidum (ein Monster). Die Räuber haben von außen nicht alles genau mitgekommen. Eben noch sahen sie ein Hexlein und dann muss das Monster es gefressen haben. Schnell nehmen sie reissaus. Nun muss ein echter Räuberplan her, bevor es den Räubern so wie der armen Hexe ergeht.



Kinder lieben Pupsbücher!

Kinder lieben Bücher, in denen gepupst wird. Ich weiß nicht warum, aber sobald in einem Buch gepupst wird, gibt es Gekicher. Beim Räuberhauptmann wird das, wie der Name schon sagt, noch auf die Spitze getrieben. Seine Donnerpupse sind in so mancher brenzligen Situationen äußerst nützlich.



Gleich auf dem Vorsatzpapier werden uns die Mitglieder der Bande per Steckbrief vorgestellt. Da es unser erstes Donnerpups-Buch ist, fanden wir das zum Einstieg sehr hilfreich.

Der Text ist für ein Bilderbuch recht umfangreich und so bekommen wir ein tolles Abenteuer mit einigen Überraschungen geboten. Auch die Illustrationen sind ein echtes Highlight. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und gleichzeitig witzig. Es gibt viele tolle Details zu entdecken und ich bin total in den Hexenbaum verliebt. Mein Traumhaus!

Und was sagen meine Räuberkinder zum neuen Räuberbuch?

Der große Räuber (8) hat sich sofort in dieses Bilderbuch verliebt. Durch die Textmenge bietet das Buch eine rasante und auch lustige Geschichte. Was ganz untypisch für meinen Achtjährigen ist: er hat dieses Buch nun schon 3 Tage hintereinander für das abendliche Vorlesen ausgewählt. Das kommt nicht (mehr) oft vor. Eigentlich möchte er immer wieder neues Lesefutter.

Der kleine Räuber (4) hörte auch aufmerksam zu. Für ihn war es beim ersten Mal etwas schwer, alle Namen der Räuberbande zubehalten und so fragt er öfter nach. Absolutes Highlight für ihn: der Wohnbaum der Hexe, denn dieser Doppelseite kann man zu beiden Seiten aufschlagen und hat so quasi einen 360 Grad Panoramaeinblick von dem Baumhaus, der sich über 4 Seiten erstreckt. Mit solchen Überraschungseffekten kann man den kleinen Räuber absolut begeistern.  



Fazit: Ein witziges Buch über Aberglauben, Hexen im Unglück und stinkende Räuber, das meine Kids begeistern konnte. 

Titel: Der wilde Räuber Donnerpups: Freitag der Dreizehnte
Autor: Walko
Verlag: Coppenrath
Seitenanzahl: 36, Gebundene Ausgabe
Altersempfehlung: 3-6 Jahre sagt der Verlag, 4-8 Jahre sage ich
Preis: 14,95 EUR
ISBN: 978-3649626558

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